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8.
Unterwegs zur germanischen Kultstätte
Wegbeginn und -ende: Waischenfeld.
Parkgelegenheit im Ortszentrum auf dem Bischof-Neusea-Platz. Gesamlänge
rund 20 km, Gehezeit ungefähr 5 Stunden
Von unserem Parkplatz in Waischenfeld über die
Wiesent
(Holzsteg bei der Schule) und auf der "Fischergasse" links ortsauswärts.
An ihrem Ende erwarten uns Wanderwegweiser. Hier (zunächst nur mit
Gelbkreuz) rechts und längs der Straße "Mönchsgrund"
am Parkplatz der Firma Geroh vorbei mäßig bergauf. Bald sehen
wir unseren roten Punkt. Wo die Straße eine scharfe Rechtskurve
beschreibt, dürfen wir sie links (Weiser "Neusig" und "Löhlitz")
verlassen. Bei der gleich folgenden Wegteilung wählen wir den rechten
Ast und steigen zwischen Hecken weiter an. Ober auf der Hochfläche
geradewegs zum Wald, unmittelbar davor (am Steinmarterl)wenden wir uns
nach rechts. Der sich zu unserer Linken hinziehende Wald weicht nach einem
Weilchen zurück, wir biegen bei dem steinernem Gerätehaus links
ein in Richtung "Löhlitz" und "Wohnsgehaig" (Rotpunkt).
Bald senkt sich rechts um und liefert uns schließlich vor dem Schafhof
an der Straße ab. Aber sofort wieder rechts (rot-weißes Kurvenwarnzeichen),
erneut über das Bachlein und auf der Feldfuhre in das nahe Löhlitz.
Dort geht´s direkt ins Dorfzentrum mit der erst 1999 geweihten neuen
Kapelle.
Über die Hauptstraße und mit Rotpunkt geradeaus (Holzweiser
"Wohnsgehaig" und "Neubürg"). Das Sträßchen
setzt sich nach dem Ortsende fort und kurvt beim Wanderwegweiser rechts
leicht empor. Es geht in Schotter über und verläuft am Fuß
des "Seelenzenbergs". In Höhe des blautürigen Geräteschuppens
mit der Markierung links in Richtung "Wohnsgehaig". Die grasnarbige
Fuhre steigt am Waldsaum sachte an, innen halten wir uns links. Am Waldende
auf kaum erkennbarem Graspfad etliche Meter links hinauf und erneut waldeinwärts.
Der Weg windet sich empor (im Zweifel rechts halten) zu einer Ackerfläche.
Dort biegen wir rechts in den mit Grünstrich und einem grünen
Dreieck gezeichneten Weg ein. Über freies Feld bringt uns unsere
Route der "Neubürg" immer näher. Nach geraumer Zeit
ziehen wir ins Wohnsgehaig ein.
Auf der Hauptstraße links und auch nach dem Ortsendeschild noch
einige hundert Meter weiter mit herrlichen Ausblicken. Vom Parkplatz aus
führt ein Weg empor auf die "Neubürg". Unübertreffliche
Rundsicht über die Fränkische Schweiz, das Fichtelgebirge und
den Frankenwald.
Der fast baumlose 587 Meter hohe Gipfel bildet ein weites Plateau. Er
diente zuerst den Kelten, dann den Germanen als Kultstätte und gilt
als der Sarg Wotans. Am Nordwesthang stand bis zum Beginn des 11. Jahrhunderts
ein hölzernes Wachtschloss und bis ins 15. Jahrhundert eine Burg.
Zurück zum Parkplatz und auf der Panorama-Straße weiter, die
allmählich abfällt. Nach einem Weilchen zweigt rechts die Straße
nach Gollenbach ab; in sie biegen wir ein. Wir kommen zu einer Straßenspinne;
hier rechts in Richtung Volsbach. Mit der neuen Markierung Gelbkreuz geht
es flott abwärts. Weiter unten Acht geben: Zwischen den beiden 40-km
Verkehrsschildern müssen wir in den spitzwinklig rechts abzweigenden
Schotterweg einschwenken. Links hinter Bäumen versteckt sich die
"Schöchleinsmühle", rechts über der winzigen
Ortschaft Schöchleins grüßt nochmals die Neubürg
herunter. Unser Weg dreht links und verläuft fast schnurgerade. Links
unten der baumgesäumtern Zeubach. Wir bleiben immer diesseits, queren
ihn also nicht.
Zu unserer Verwunderung wendet sich die Route vom Tal weg rechts aufwärts
dem Wald zu, biegt dort aber wieder links um. Etliche Minuten laufen wir
am Waldrand entlang, dann gelangen wir geradewegs durch eine leichte Senke
ins Innere, wobei wir ansteigen müssen. Im Rechtsbogen hinauf zur
Straße, aber ein paar Meter vor ihr der Markierung folgend links
ab in Richtung Neusig. Nach Waldaustritt an der Verzweigung geradeaus.
Unser steiniger Weg vollführt eine Linksdrehung und strebt dem Zeubach
zu. An der Gabelung orientieren wir uns nach rechts und wandern nun mit
dem gelben Kreuz gemütlich talbwärts. Linker Hand plätschert
der Zeubach. Nach einiger Zeit entfernt sich der Weg von ihm, indem er
aufwärts weist. Durch eine Art Höhle ereichen wir den höchsten
Punkt und sehen Neusig vor uns. Bald sind auch wir dort.
Geradeaus an der "Schulbushaltestelle" vorbei ohne Markierung
in Richtung Waischenfeld. Unmittelbar nach dem Trafoturm löst sich
rechts ein Feldweg, ihn benutzen wir. Am Waldbeginn entscheiden wir uns
für den linken Ast. Der breite Forstweg kurvt rechts aufwärts,
um sogleich einen etwas längeren Linksbogen zu beschreiben. Dann
biegt er rechts-links-rechts, steigt dabei an und verläuft schließlich
ziemlich gerade zu einem freien Platz. Dort neben dem Jägersitz auf
dem Waldweg empor und links, aber gleich wieder rechtsdrehend zu einem
Querweg. Auf ihm rechts bergan und aus dem Wald hinaus. Wir erreichen
einen schönen Feldweg, auf dem wir links durch die Fluren abwärts
wandern. Herrlicher Blick übers Wiesenttal.
Nach einem Weilchen quert der JFS-Weg. In ihn schwenken wir links ein.
Es geht anfangs sachte aufwärts, dann allmählich hinab ins Zeubachtal,
wobei die letzte Strecke geteert ist. Unten in Zeubach bei der Kapelle
rechts und markierungslos aus dem Dorf hinaus. Nachdem die Straße
rechts um den Felsen herumgebogen ist, verlassen wir sie und steigen rechts
den mit einer breiten Grasnarbe ausgestatteten Feldweg empor. Wir bleiben
auf ihm (nicht halblinks hinab!), auch wenn er zu einem stark bewachsenen
Wiesenweg wird. Weiter oben bei der Schafweide, treffen wir auf einen
Grasweg. Er bringt uns links neben einem eingezäunten Grundstück
im Bogen hinunter zu den ersten Häusern von Waischenfeld. Nun durch
die "Zeubacher Straße", an ihrem Ende rechts, über
die Wiesentbrücke (Mühlenrad) und sofort dahinter rechts auf
dem Fußweg am Fluss entlang zum Parkplatz.
Zehn Skupturen
bilden den Naturkuns Raum Neubürg mit sagenhafter Fernsicht ins Fränische
Eigene
Fotos
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