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5.
Wanderung von Burg zu Burg (aus
dem Buch "Mit Lenkrad und Wanderstab)
Zu den Burgen Rabenstein und Rabeneck führt die
Wanderung. Wegbeginn und -ende ist die Parkbucht an der Ortsverbindungsstraße
Behringersmühle - Waischenfeld, gegenüber dem Haus "Aufseßtal".
Gesamtlänge
rund 15 Kilometer; Gehzeit ungefähr viereinhalb Stunden
Wir bleiben
auf der Seite der Parkbucht und folgen gegenüber von "Haus Aufseßtal"
dem Wegweiser (am grünen Holzschuppen) Richtung Rabeneck (u.a. hier
Zeichen Gelb- u. Blauring) über die Wiesent. Es geht etwas bergauf
und im unteren Teil des Hangwalds nach links, mit Zeichen Gelbstrich waagrecht
("Wanderweg Wiesenttal").
Der Weg ist überwiegend schattig und verläuft parallel zum Fluss,
allerdings etwas oberhalb. Abzweige unterwegs beachten wir nicht. Recht
durch die Bäume und jenseits der Straße ragen mehrere gewaltige
Felsen empor. Direkt gegenüber einer Schleuse (Turbinenhaus) erhebt
sich auf der linken Talseite die Burg Herrenstein. Bei einer Gabelung
im Wald halten wir uns links. Ca. 40 Minuten haben wir gebraucht, bis
wir zum Wegweiser kommer, der im spitzen Winkel nach rechts bergauf "0,5
km Burg Rabeneck" zeigt. Zur Orientierung: Gleich nach dem Weiser
beschreibt der "Wanderweg Wiesenttal" eine Kurve nach rechts.
Unser Zeichen ist nun die Ziffer 7 im blauen Dreieck. Teilweise über
Stufen wandern wir im Wald in weiten Bögen steil in die Höhe.
Bitte aufpassen: Direkt unterhalb der Burg geht´s nach rechts, einige
Stufen abwärts (gelber Pfeil am Baum) durch ein Felsentor, dann vorbei
an Felsgrotten und durch einen Felsspalt hindurch, auf einen Pfad in Kurven
hinauf.
Wir finden rechts die 1991 bis 93 renovierte Kapelle. Vor dort erst links,
dann rechts haltend, finden wir zur romantischen Burg Rabeneck. Im 13
Jahrhundert von den Schlüsselbergern gegründet, kam sie nach
mehrfachem Besitzerwechsel 1742 an die Grafen von Schönborn-Wiesenthau.
Die Anlage besteht aus einer spätmittelalterlichen Hauptburg mit
Torturm und dreigeschossigem Wohnbau.
Wir wandern geradeaus an der Burganlage heraus, über den Parkplatz
und gleich nach links, nun mit Markierung Grünring. Bei der Gabelung
gehen wir auf dem rechten, oberen Weg in den Hangwald. Wir steigen mäßig
an. Der Wald lichtet sich. Rechts taucht eine große Wiese auf. Bei
Gabelungen halten wir unsere Richtung bei und wandern am Waldrand auf
das bereits sichtbare Eichenbirkig zu.
In gerader Richtung gehen wir in den Ort. An der Querstraße (schöne
alte Linde, Bank, Wegweiser) wenden wir nach links und hinter dem letzten
Haus (Nr. 8) nach rechts, auch mit Markierung Gelbkreuz.
Wir gehen an einem Bauernhof mit mehreren Stallungen und Weideflächen
vorbei, bald zwischen Wiesen und Feldern. Bei einer Gabelung wählen
wir den linken Weg und kommen an einer Bank vorbei. An manchen Stellen
rücken Bäume an den Weg heran. Er führt uns mäßig
abwärts bis zu einer Teilung .Wir wenden auf dem Wiesenweg nach rechts,
Richtung Pulvermühle und Waischenfeld. Zwischen Bäumen und Sträuchern
geht´s steil hinab und im Linksbogen weiter abwärts.
In den Querweg unten (Bank) wende wir, nun im Zeichen Blaustrich waagrecht,
nach rechts, Richtung Sophienhöhle und Burg Rabenstein. Zeichen Grünring
verläßt uns nach links.
In ruhigem, grünen Tal wandern wir zur Ortsverbindungsstraße
Waischenfeld - Oberailsfeld. Wir überqueren sie in gerader Richtung
(Sophienhöhle 2 km) und wandern zwischen Feldern ins Wassertal. Wir
steigen an bis zu einem Querweg und wende nach rechts (links liegt in
1 km Entfernung Waischenfeld). Nach einer Weile wird das nach Langenloh
führende Sträßchen in gerader Richtung überquert
(Wegweiser "Burg Rabenstein, Sophienhöhle" und Bank). In
die nächste kleine Straße - links liegt Langenloh - biegen
wir nach rechts. Sie gabelt sich nach wenigen Metern in zwei Feldwege.
Wir wählen den linken, der geradeaus weiterführt ("Burg
Rabenstein 1km") zur Ortsverbindungsstraße Klausstein - Eichenbirkig.
Wir überqueren sie, passieren einen Wanderparkplatz und laufen auf
dem Sträßchen geradeaus, Richtung Burg Rabenstein.
Erstmal urkundlich erwähnt wurde die Burg, die sich wahrscheinlich
ursprünglich im Besitz der Waischenfelder befand, im Jahre 1188.
1225 kam sie an die Schlüsselberger, 1349 dan an die Nürnberger
Burggrafen, deren Lebensträger den Namen der Burg übernahmen
und jahrhundertelang die Geschicke des Tales bestimmten. Nach Zerstörung
im Dreißigjährigem Krieg, im Jahre 1634, wurde die Burg nur
zum Teil wieder aufgebaut.
Zurück zur "Gutsschenke" und hier mit Markierung diagonal
geteiltes Rechteck rot/weiß nach links wieder zur Ortsverbindungs
Klausstein - Eichenbirkig.
Ohne den Abzweig nach links zu beachten, marschieren wir mäßig
ansteigend am Weiler Fuchshof vorbei und weiter auf der Straße,
nun wieder eben , bis zu einer Kreuzung. Wir überqueren die Ortsverbindungsstraße
Oberailsfeld -Waischenfeld in gerader Richtung (Eichenbirkig 1km).
Nun heißt es aufpassen: Wir kommen auf der linken Seite sofort auf
einen, am Anfang parallel zur Straße verlaufenden Waldweg. Die gelbe
Raute ist nun unser Zeichen.
An einer Gabelung wandern wir geradeaus. In eine Querweg, der nach recht
relativ eben verläuft, wenden wir nach links, abwärts. Er geht
im Wiesenpfad über und führt erst rechts haltend, gleich im
Linksbogen, dann noch einmal etwas nach rechts und schließlich nach
links schwenkend über die freie Flur auf das gleich sichtbare Eichenbirkig
zu.
In die Hauptstraße laufen wir nach links und verlassen sie gleich
nach rechts, Richtung Weiße Marter und Moschendorf. Beim letzten
Haus geht das Sträßchen in Schotterweg über, der sich
in Bögen zwischen den Feldern hinzieht. In gerader Richtung marschieren
wir bis zur Ortsverbindungsstraße Köttweinsdorf - Unterailsfeld.
Hier wandern wir nach rechts und nach knapp 50 Metern nach links, Richtung
Weiße Marter (1km), Moschdorf, Behringersmühle. Im Linksbogen
steigen wir zwischen Büschen und Bäumen an. Es geht weiter im
Rechtsbogen aufwärts. Der Weg teilt sich. Wir laufen nach links durch
lichten Hangwald nun steiler in die Höhe. Rechts haltend treten wir
aus dem Wald - links eine große landwirtschaftliche Nutzfläche
- und wandern nun gemütlich, bald im Linksbogen auf die Weiße
Marter zu. Rechts taucht das Örtchen Köttweinsdorf auf.
Wir wählen den linken, abwärts führenden Weg und wenden
nach wenigen Metern, mit den Zeichen gelbe Raute und diagonal geteiltes
Rechteck rot/weiß, nach rechts, Richtung Köttweinsdorf und
Waischenfeld.
In Köttweinsdorf biegen wir noch vor der Kirche bei einer Straßenlaterne
auf einer kleinen Verkehrsinsel links aufwärts. Kurz hinter einem
Haus mit Doppelgarage geht das Sträßchen in gerader Richtung
in einen Forstweg über. Wir laufen weiterhin stets geradeaus über
freie Flur und schließlich in den Wald.
Bei einer Gabelung wandern wir geradeaus, gleich im Linksbogen, dann vorbei
an einem imposanten Felsengebilde. Der Wald lichtet sich. Bei der folgenden
Teilung behalten wir die Richtung bei (rechter Weg), schwenken erst im
Links-, dann im Rechtsbogen abwärts. Bitte aufpassen: Vor der nächsten
Linkskurve des Hauptweges zweigen nach rechts zwei Wege in dichteren Wald
ab. Wir wählen den linken davon und marschieren weiterhin hinab.
Der Weg wird kurzzeitig eben und teilt sich vor eienr Gruppe von Felsblöcken.
Wir gehen im 90 Grad-Winkel nach rechts. Der Weg wird zum Pfad und führt
gleich steil abwärts. In den breitere Querweg biegen wir nach links.
Bei der Gabelung, nach ca. 60 Metern, bitte aufpassen: Wir halten uns
links, auf schlecht erkennbarem Pfad.
Ganz kurz geht es etwas aufwärts und dann im Rechtsbogen steil hinab.
Wir schwenken nach links abwärts, nun nicht mehr ganz so steil, und
behalten die Richtung bei bis zu einem Querweg. Wir wenden nach rechts,
nach ca. 60 Metern nach links und erreichen nach wenigen Minuten, nachdem
wir die Wiesent aud er bekannten Brücke überquert haben unser
Auto beim Weiler Doos.

Weitere Links: Pulvermühle,
Gut Schönhof, Rabenstein
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