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3.
Echte Höhepunkte in der Fränkischen Schweiz (von
Günter Ilgenfritz)
Ausgangspunkt der etwa 11 Kilometer langen Rundwanderung
ist Behringersmühle (Kreis Forchheim)
In Behringersdorf
verlassen wir den Ort in westlicher Richtung, überqueren die Wiesent
und gehen am Altenheim vorbei bis zur Straße nach Doos. Auf dieser
ein kurzes Stück nach rechts, bis links ein Waldweg abzweigt. Mit
der Markierung Rotstrich-Senkrecht gehen wir in Richtung Moritz den Hangwald
hoch.
Oben liegt rechts ein Pavillion, vor uns eine Wiese. Wer aus dem Wald
tritt, sieht die beiden Türme der Basilika Gößweinstein
aus den Bäumen ragen. Mit Rotstrich-Senkrecht geht es weiter, zunächst
im Wald, dann auf Flurwegen, am "Pfaffenstein" (Aussichtsfels,
524 Meter hoch) vorbei, bis zur Straße nach Moritz. Auf dieser weiter
bis zum Gasthaus "Zum Pfaffenstein", wo man gut eine erste Rast
einlegen kann.
Am Baum auf dem Hof des Gasthauses rechts vorbei und mit unserem Wanderzeichen
Rotstrich-Senkrecht in Richtung Engelhardsberg weiter. Wir durchqueren
einen Campingplatz und wandern abwechselnd durch Wald und Feldflur, bis
wir die Straße nach Engelhardsberg erreichen. Die erste asphaltierte
Straße führt in die Irre, dem Weg so lange folgen, bis ein
Vorfahrtsschild auftaucht.
Dieser Straße folgen wir nach links, bis wir bei den ersten Häusern
von Engelhardsberg erneut auf eine Abzweigung nach links treffen. Mit
Rotstrich-Senkrecht können wir einen Abstecher zu 500 Meter entfernten
"Adlerstein" machen, einem rund 530 Meter hohen Aussichtsfelsen,
der über eine Eisenleiter bestiegen werden kann. Bei klarer Sicht
bietet sich ein fantastischer Blick über die Fränkische Schweiz.
Schon J.Victor von Scheffel, der Verfasser des "Frankenliedes",
hat dem Aussichtsfelsen ein literarisches Denkmal gesetzt.
Zurück auf die Straße und dann weiter nach Engelhardsberg.
Wer sich stärken will, kann dies in dem Ort tun. Am Ortsanfang steht
eine mächtige Linde. Wir folgen dem Wegweiser Gelbring Richtung "Riesenburg".
An einem Ruhestein vorbei (früher wurde das Wasser nach oben in die
Dörfer getragen) gehen wir weiter bis zu dem in der Fränkischen
Schweiz einmaligen Felsenlabyrinth.
Dort treffen wir auf wilde und zerklüftete Felsformationen, die über
Treppen und Geländer zugänglich gemacht wurden. Über eine
Steinbrücke kommen wir zum Schillerfelsen, von dem aus wir das grüne
Wasser der Wiesent im Tal sehen.
Zahlreiche Treppenstufen führen nach unten zu einer Straße,
auf der wir ein kurzes Stück nach links bis zu einem Parkplatz gehen.
Dahinter biegen wir rechts ab und überqueren auf einer Holzbrücke
die Wiesent. Ab hier halten wir uns rechts. Mit Gelbstrich-Waagrecht wander
wir auf dem Main-Donau-Weg parallel zur Wiesent bis zu unserem Ausgangsort
Behringersmühle zurück.

Für Autofahrer ist der Ort auf der Bundesstraße
470 gut erreichbar. Parkplätze gibt es entweder in Behringersmühle
vor dem Verkehrsamt oder etwas außerhalb bei den Tennisplätzen.
Von Mai bis Oktober verkehrt zwischen Ebermannstadt und Behringersmühle
eine Dampfbahn. Abfahrt in Ebermannstadt ist um 10, 14 und 16 Uhr, Rückfahrt
ab Behringersmühle um 11, 15 und 17 Uhr. Die Fahrtzeit beträgt
45 Minuten.
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