Lieblingswanderungen

 

6. Wanderung zur Lillachquelle (aus "Mit Lenkrad und Wanderstab II)


Anfahrt von Nürnberg: Auf der B2 bis kurz vor Gräfenberg und links zum Bahnhof; Wegbeginn und -ende:
Bahnhof Gräfenberg (VGN-Linie R21 bzw. 212); Parkgelegenheit vorhanden.
Wegstrecke: Gräfenberg - 6 km - Großenohe - 3 km - Hiltpoltstein - 4,5 km - Lilling - 3,5 km - Dorfhaus - 1km - Weißennohe - 2 km - Gräfenberg; leichtes Gelände; Einkehrmöglichkeiten in den genannten Orten.
Gesamtlänge rund 20 km; Gehzeit ungefähr 5 Stunden.
Die "Bahnhofstraße" bringt uns hinauf ins Stadtzentrum von Gräfenberg.

Wir verlassen den Marktplatz in Höhe des Rathauses durch das "Egloffsteiner Tor". Danach sofort rechts (Büttnersberg"), aber gleich wieder links mit Gelbring empor. Oben, bei den letzten Häusern, kommen wir an eine Wanderwegkreuzung; wir laufen mit unserem gelben Ring geradeaus. Der Schotterweg führt vollends auf die Hochfläche. Zwischen Feldern und Obstbäumen erreichen wir eine Fahrstraße, welche wir queren. Drüben auf dem schönen Grasnarben-Felddweg in bisheriger Richtung weiter. Bei der ersten Wegkreuzung müssen wir uns rechts halten; voraus liegt die Ortschaft Kemmathen. Unser Wegverlauf bleibt ständig gleich; also bei der Gabelung nach dem Schuppen geradewegs zur Waldspitze, zuletzt auf einem Wiesenpfad (Gelbring). Wir kreuzen einen Feldweg und spazieren am Waldrand entlang.

Nach einer Weile erblicken wir vor uns den so genannten "Geräumten Weg", einen breiten Schotterweg. Wir bleiben aber mit Gelbring am Waldrand und wenden uns nach der Waldwegkreuzung markierungsgemäß scharf links. Unsere Wanderroute zieht sich am Innenrand des Waldes hin. Nicht lange nachdem uns die gelben Ringe rechts im Winkel herumgewiesen haben, schleusen sie uns bei einem Acker rechts hinaus auf einen breiten Schotterweg, der hier seinen Anfang nimmt. Etwas später, nach dem Beginn der Pflasterung, verzweigen sich die Wege. Wir gehen an der Waldspitze geradeaus (also nicht links hinauf). Der Weg schlängelt sich abwärts. Unten, etwa 30 Meter nach der Rechtsabzweigung des roten Andreaskreuzes, geraten wir auf einen mit einem blauen Senkrechtstrich gezeichneten Querweg, welchem wir rechts folgen. Links ein Wacholderhang. Bald durchwandern wir das von den "Fränkischen drei Zinnen" überragte Großenohe.

Bei der Abzweigung "Spiesmühle" marschieren wir auf der nach Schossaritz führenden Straße aus dem Dorf hinaus. Wir vertrauen uns nun der Grünstrich-Markierung an. Sie weist uns nicht lange nach dem Ortsendeschild rechts in einen Feldweg, der allmählich ansteigt (Rückblick auf den felsdurchsetzten Wacholderhang). Oben auf der Hochfläche kommen wir nach einiger Zeit zu einer mit gelben Wegweisern ausgestatteten Wegekreuzung. Wir bleiben unserer Richtung treu, laufen also mit Grünstrich geradeaus. Unser Weg zieht nach rechts und liefert uns an einer Straße ab, auf der wir die letzten paar hundert Meter nach Hiltpoltstein zurücklegen. Am Ortsbeginn biegen wir links in die "Schulstraße" ein. Beim Gasthof "Aures" bringt uns ein unmarkierter Fußweg recht hinüber zum Burgfelsen.

Jetzt ist die Blaustrich-Markierung maßgebend. Wir folgen ihr auf der Hauptstraße abwärts in Richtung Gräfenberg bis zum Gasthaus "Zur Schwane". Hier biegen wir links in die Straße "Am Stock" (Weiser "Schnaittach-Oberndorf") ein. Bie der Linkskurve mit Blaustrich geradeaus in die "Schlossäckerstraße" und an deren Ende links auf dem Feldweg weiter. Es geht leicht aufwärts, doch nach einer Weile senkt sich der Weg.
Nach der Baumgruppe rechts herum und kerzengerade am Rand des Wäldchens entlang. Bei der Linkskurve geht´s ganz kurz bergab und gleich wieder rechts neben dem Wald weiter (Blaustrich).

Unser Weg beschreibt einen Linksbogen. Wir kreuzen den Talweg, halten uns an der Waldecke rechts und verschwinden auf dem Grasweg im Wald. Nachdem wir den Wald verlassen haben, bleiben wir noch ein Weilchen an dessen Rand, bis ein Querweg kreuzt. Auf ihm wandern wir rechts durch die Fluren immer geradeaus zum Jägersitz an der Waldspitze. Hier gehen wir links am Waldsaum langsam empor. Die Häuser von Wölfersdorf tauchen aus der Senke auf. Wir gehen aber nicht auf dem Teerweg in den Ort, sondern biegen mit unserer Markierung rechts um die Ecke und bleiben am Waldrand. An der Waldecke links und erneut aufwärts. Plötzlich weisen die blauen Zeichen rechts in den Wald. Wir trennen uns hier von Ihnen, laufen also ohne Markierung am Waldsaum weiter. An dessen Ende halten wir längs der Obstbaumreihe geradewegs auf Lilling zu. Das letzte Stück legen wir auf dem kaum befahrenen Sträßchen zurück. In Höhe der Bushaltestelle gehen wir über die Straße, am Feuerwehrhaus vorbei und aus dem Dorf hinaus. Wo das schmale Flurbereinigungssträßchen zu einer Rechtskurve ansetzt, wenden wir uns von ihm am Ende des eingezäunten Grundstückes auf einem Wiesenweg links ab. Bereits nach ein paar Metern beginnt ein Feldweg, der uns rechts durch die Mulde hinab in den Wald bringt. Drinnen nehmen wir bei der unmittelbar folgenden Verzweigung den mittleren Grasweg, der Fahrspuren aufweist und ständig geradeaus verläuft (also nicht rechts oder halbrechts). Er lotst uns durch den Wald direkt zum Grenzstein Nr. 8; von dort steigen wir mit der von rechts zu uns stoßenden Blaupunkt-Markierung nur ein kurzes Stück ziemlich steil hinab zur extrem stark schüttenden Quelle der Lillach, die aus dem Jurafels fließt.

Über das Holzbrücklein, aber nicht den ersten breiten Weg benützen, sondern danach den rechts abzweigenden schmalen Steig (Weiser "Dorfhaus, Weißenohe"). Er ist mit Grünstrich und Gelbring versehen. Zunächst schlängelt er sich empor, danach zieht er sich in Hangrandnähe hin. Nach einer Weile lichtet sich der Wald. Unser inzwischen breiter gewordene Weg mündet in ein Forststräßchen, das schließlich ins Lillachtal abfällt. Wir durchwandern die langgestreckte Ortschaft Dorfhaus und erblicken voraus den Klosterkomplex von Weißenohe. Nun ortsaufwärts zur Bundesstraße 2 und hinüber zum Bahnhaltepunkt Weißenohe (Rückfahrmöglichkeit). Wir marschieren nun ohne Markierung weiter auf der "Bahnhofstraße", bis rechts die Zufahrt zum Weißenoher Sportplatz abzweigt. Nicht lange, nachdem wir diesen passiert haben, wird die Straßenterrung von Schotter abgelöst. Wir wechseln über die Bahngleise und treffen kurz darauf am Gräfenberger Bahnhof ein.

 


Weitere Links:
Weißenohe


Wandertipp aus NN

 

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