| In den Nürnberger Nachrichten
werden von Lesern wöchentlich Wandertips veröffentlicht.
Aus diesen Berichten werden ich hier, wenn wir die Wanderung
selbst gemacht haben und für gut empfunden haben, in gewissen Abständen
weitere Wandertips veröffentlichen:
1. Durchs Werntal bis nach Heiligenstadt (von
Jörg Wranik)
Länge zirka zwölf Kilometer, Gehzeit gut
drei Stunden
Wir starten in Veilbronn, mitten im Leinleitertal, das wir von Forchheim
kommend über Ebermannstadt schnell erreichen. Das Auto stellen wir
an dem Parkplatz am Ortseingang rechts ab. Die ersten Meter führen
uns durch den Ort, links am Gasthof Sponsel vorbei. Wer gut zu Fuß
ist, wird noch im Ort der Markierung rechts steil hinauf folgen, am Bergwachthaus
vorbei, wo der Weg bald abflacht und zuletzt eben zum Pavillion hinüberführt.
Womit ich doch einen meiner rühigeren Lieblingsorte verraten habe,
denn obwohl der Pavillion vom Ort aus sichtbar und in wenigen Minuten
erreichbar ist, trifft man dort kaum jemals auf andere Wanderer. Von hier
aus gehen wir weiter der Markierung folgend und nach kurzer Zeit sehr
steil den Hang hinab bis zur Straße, wo nach wenigen Minuten der
Fahrweg ins Werntal links abbiegt (Markierung blauer Schrägstrich).
Alternativ kann dieser Hügel umgangen werden, indem man einfach der
Straße weiter durch den Ort folgt und am Ortsende rechts in die
Straße nach Siegritz einbiegt. Nun schlendern wir durchs Werntal
zum romantischen Siegrietzer Brunnen, wo das Wasser aus dem Grund des
Teiches quillt. Wir folgen der Markierung, bald leicht ansteigend durch
den Wald, bis zur schön gelegenen Wernquelle, die meistens trocken
ist, nach starken Niederschlägen aber zeitweise kräftig Wasser
führt. Anschließend geht es auf einem Waldweg den Hang hinauf
und, nachdem wir die Hochebene erreicht haben, kreuz und quer, aber immer
gut markiert, zum Pavillion am Jugendzeltplatz oberhalb von Heiligenstadt.
Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick auf Heiligenstadt
und das Leinleitertal. Wir wechseln die Markierung (gelber Kreis) und
marschieren nahe der Hankante, vorbei an einem Wildschweingehege, in Richtung
von Schloss
Greifenstein, das immer wieder durch die Äste sichtbar wird.
Der nächste Abzweiger nach Heiligenstadt bleibt links liegen und
nach wenigen Minuten erreichen wir auf einem Geländesporn mitten
im Wald einen Judenfriedhof.
Nun durch den Wald links hinab und im Rechtsbogen zu einer wunderschön
gelegenen Aussichtsbank (Blick auf Schoss Greifenstein), an der bei schönen
Wetter wohl kaum einer vorbeikommt! Noch einige Meter weiter, durch Gebüsch
zu einem Fahrweg, dann links und auf einem Asphaltsträßchen
hinunter nach Heiligenstadt.
Wer spät losgewandert ist, wird hier einkehren, Frühaufsteher
dagegen gleich weitergehen, da der Rückweg nach Veilbronn (Markierung:
gelber Strich) nur noch gut eine Stunde beansprucht.
Zunächst gehen wir entlang der Leinleiter, dann über einen Wiesenweg
entlang nach Trainsdorf, weiter auf dem "Talweg", der als Fahrweg
unten den westlichen Talhang quert, und links über Wiesen zur Straße
hinab. Gleich gegenüber, beim Wasserwerk, folgen wir dem Weg wieder
in den Wald, müssen einen eingezäunten Wasserbehälter umgehen
und wandern am Hang höhengleich weiter über Wiesen und durch
Wald bis zur Straße. Hier die Straße wenige Meter nach links
und wieder links abbiegend, unter der Straßenbrücke hindurch
auf die ehemalige Bahntrasse, auf der wir die letzten Meter gemütlich
nach Veilbronn zurückschlendern.
Veilbronn
ist über die Autobahn A73 bis Forchheim/Süd, dann weiter Richtung
Ebermannstadt ereichbar. Kurz vor Gasseldorf links abbiegen Richtung Heiligenstadt.

Eigene
Ergänzung:
Weil
uns die Wandertour so gut gefallen hat, haben wir, Daniel 
und ich am 21.4.02 die Tour nocheinmal mit dem Mountainbike gemacht. Dies
ist die Tour 3 aus den Mountainbike-Routen um Heiligenstadt die ihr auf
dieser
Internetseite findet.
Im Hotel Heiligenstädter Hof 
in Heiligenstadt haben wir einen Einkehrschwung gemacht. Die Mandelforelle
ist sehr zu empfehlen.
Weiter Details zu Radwegen und Moutainbiketouren findet ihr auf folgender
Unterseite meiner
Homepage.
Am
28. September 2002, einem wunderschönen Herbsttag, haben wir das Leinleitertal
mit unseren Freunden Ingrid und Günter durchradelt. Als Schwierigkeitsgrad
habe ich ein kleine Bergstrecke eingebaut (siehe nachstehendes Foto). Drei
Einkehrschwünge haben wir dabei auch gemacht.
1. Hotel Heiligenstädter Hof
2. Heroldsmühle
3. Landhaus Sponsel-Regus
Veilbronn

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