Wegbeginn: Hollenberg; Wegende: Pottenstein Waldcaffe
Gesamtlänge: hin und zurück rund 13 Kilometer, Gehzeit etwa 2
bis 3 Stunden
Ausgangspunkt der Wanderung ist Hollenberg.
Kurz
vor dem Weiler Hollenberg steht die Ruine Hollenberg: unbedingt besichtigen.
Karl IV erbaute die stets stark umkämpfte Burg im 14. Jahrhundert,
bis sie im Bauernaufstand 1525 und später im 30-jährigen Krieg völlig
zerstört wurde. Zu sehen sind nur noch der Wallgraben sowie Reste
der zwei Meter dicken und sechs Meter hohen Ringmauer. Details findet
ihr hier.
Aber die Aussicht von der 547 Meter hohen Plattform über die bewaldeten
Hügelketten der Fränkischen Schweiz ist einfach überwältigend. (Foto)
Durch das Püttlachtal Mit dem Rotkreuz geht es tapfer weiter, und
im Püttlachtal angekommen, beginnt der wohl spektakulärste Teil der
Wanderung. Die Püttlach, heutzutage ein kleines, munter dahin plätscherndes
Flüsschen, hat im Lauf der Jahrmillionen ein faszinierendes Tal geschaffen
und das mächtige Dolomitgestein zu imposanten Gebilden geformt. Die
steil aufragenden Felswände "Hohe Nase" und "Predigtstuhl" bieten
ideale Bedingungen für Kletterer und Bergsteiger. Felsüberhänge wie
der "Adamsfels" lassen erkennen, wo unsere Vorfahren vor Jahrtausenden
Schutz und Unterschlupf fanden. Schöner und romantischer kann eine
Wanderroute kaum sein. Wege sind auf beiden Seiten der Püttlach. Bis
zum Waldcafe in Pottenstein benötigten wir ca. 1 Std. Nach einer
Stärkung ging es den Weg wieder zurück diesmal auf der anderen
Seite der Püttlach.(Fotos)
Im Gasthof Schatz in Hollenberg, wo unsere Bundeskanzlerin auch schon
mal einkehrt, machten wir noch eine kleine Brotzeit. (Fotos)