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Einem
alten Aberglauben zufolge bringt Biergenuss am 6. Januar für das
ganze Jahr Glück.
Der Brauch ist in Oberfranken besonders fest verwurzelt. Ein erster Beleg
stammt aus dem Jahr 1751: "An diesem Tag trincken sie ebenfalls Bier,
umb starck zu werden", beschrieb der Geistliche Johann Reul die Bewohner
von Tschirn (Landkreis Kronach). Ob der Kirchenmann selbt dem Brauch am
Dreikönigstag Glauben schenkte, ist allerdings nicht überliefert.
Gute
Voraussetzungen
"Die These aus den 1930er Jahren, wonach "Stärketrinken"
auf eine alte germanische Opfertradition zurückgeht, ist nach heutiger
Forschungsmeinung Unsinn. Der Brauch könnte allerdings ebenso gut
tausend Jahre alt sein wie einige Hundert. Die Voraussetzungen für
eine lange Pflege dieser Sitte seien denkbar gut.
Zum "Stärketrinken" braucht es ja nicht viel.
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